Meinung wird belohnt!!!! Aufkleber- und Gewinnspielaktion!

In Nürnberg gibt’s so einiges und manches davon nervt ziemlich. Deswegen haben wir, die Linksjugend ['solid] Nürnberg, uns im Vorfeld der Kommunalwahlen was ganz besonderes überlegt:

Es gibt nun von uns neue Aufkleber auf denen zu lesen ist „Nürnberg, es nervt mich, dass“ und dann ist eine große weiße Fläche in die ihr selbst eintragen könnt, was euch so in Nürnberg nervt. Aber das ist noch nicht alles. Dazu rufen wir einen Fotowettbewerb aus. Schickt uns Fotos von euren „Nürnberg, es nervt micht, dass…“-Aufkleber an info@solid-nuernberg.de, optimalerweise an einer Stelle in der Stadt in der das passt*. Wir laden die Bilder dann auf die Facebookseite unseres Jugendkandidaten Stefan Gerbig. Die 3 Bilder, die bis zur Kommunalwahl die meisten Likes haben gewinnen tolle Preise.

Die Aufkleber liegen in vielen Kneipen und im Linke Liste Büro aus oder ihr holt sie direkt bei uns ab, wenn ihr mal bei einem Treffen von uns vorbeischaut (immer Donnerstags, 18.30 Uhr in der Humboldtstraße 104). Ausserdem findet ihr sie unter hier zum runterladen und selbst ausdrucken!

Das sind übrigens die Preise:

1. Platz: Schwimmbadgutschein für die Nürnberger Bäder
2. Platz: Ein Buch deiner Wahl aus der theorie.org-Reihe
3. Platz: Eine Packung leckerer Kaffee aus einem zapatistischen Kaffeekollektiv

*Natürlich rufen wir nicht dazu auf, die Aufkleber zu benutzen um öffentliches oder fremdes Eigentum zu beschädigen bzw. zu verschmutzen. Die Aufkleber müssen nur auf dem Bild sein. Was ihr damit macht, ist eure Sache.

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Wie wählen? Infos zur Stadtratswahl am 16.3.2014

Am 16.3. stehen in ganz Bayern die Kommunalwahlen an, was auch für Nürnberg bedeutet, dass ein neuer Stadtrat gewählt wird. Hierfür stehe ich, Stefan Gerbig, auf Platz 5 der Linken Liste zur Wahl.
Vielleicht hast du schonmal auf kommunaler Ebene wählen dürfen, vielleicht ist es trotzdem dein erstes Mal, oder du durftest dich auf Grund deines Alters noch nie beteiligen. Egal, ob du es nicht mehr weißt oder ob du es noch nie so genau wusstest, möchte ich dir die Möglichkeit geben, dich hier zu Informieren, wie bei so einer Kommunalwahl eigentlich gewählt wird. Die Wahlformalitäten unterscheiden sich nämlich von den Modalitäten bei Landtags- und Bundestagswahl.

Du wirst im Zusammenhang mit den Wahlen vermutlich oftmals die Wörter „Kumulieren“, „Panaschieren“, „Liste wählen“ und „Streichen“ hören.

Aber eins nach dem anderen. Zuallererst gilt: Nürnbergs Stadtrat besteht aus 70 Personen, daher hast Du 70 Stimmen zu vergeben.

Diese Stimmen kannst du einfach pauschal einer Partei (oder einem Zusammenschluss aus verschiedenen Organisationen → Linke Liste) geben, indem Du oben am Wahlzettel neben dem Namen der Partei/Liste, welche Du wählen möchtest, ein Kreuz setzt. Deine 70 Stimmen werden nun gleichermaßen auf alle 70 Kandidaten und Kandidatinnen der Liste verteilt. Das bedeutet: Jede der kandidierenden Personen bekommt eine Deiner Stimmen. Wenn Du dieses Verfahren nutzt, wählst Du die Liste.

Beim Liste Wählen kannst du jedoch auch Personen, welche du kennst, aber nicht unbedingt magst, streichen. Streichen bedeutet, dass du den Namen der Person „ordentlich“ durchstreichst. Dies hat zur Folge, dass diese Person keine Stimme von dir bekommt, sondern ausgelassen wird und erst die nächste „nichtgestrichene Person“ wieder eine Stimme bekommt. Hierbei keine Angst, wenn du eine Person streichst, verfällt nicht eine deiner 70 Stimmen, sondern die oberste Person auf der Liste bekommt dafür eine zweite Stimme.

Wenn du dir nun denkst: „Wieso bekommt der denn jetzt mehr Stimmen, obwohl ich das nicht will?“ denkst du richtig. Deswegen gibt es im Kommunalwahlrecht auch die Möglichkeit zu Häufen. Häufen, oder „kumulieren“ wie der Fachbegriff ist, ermöglicht es dir einer Person bis zu drei Stimmen zu geben. Du kannst vor den Namen der Person einfach eine „1“, eine „2“ oder eine „3“ schreiben, somit bekommt die Person die von dir erwünschte Stimmenzahl.
(Kumulieren kommt vom lateinischen Wort cumulus und bedeutet „Haufen“)

Du kannst aber auch deinen 70 Lieblingskandidaten bzw. Lieblingskandidatinnen jeweils eine Stimme (dies passiert durch ein Kreuz vor dem jeweiligen Namen) geben. Hierbei ist es egal, ob alle von einer Partei/ einer Liste sind oder du dir 70 Personen aus unterschiedlichen Parteien aussuchst. Dieses Vorgehen heißt Panaschieren.
(Panaschieren kommt vom französischem Wort panacher und bedeutet so viel wie mischen. Du kannst also quasi deine Stimmen wild auf dem Stimmzettel verteilen.)

So, wie du siehst, ist das gar nicht so einfach, mit dem Wählen auf kommunaler Ebene. Solltest du Fragen dazu haben, schreib mir doch einfach auf Facebook, per Mail oder hinterlass mir eine Nachricht auf meiner Seite (www.Stefan-Gerbig.de)

Meine Wahlempfehlung an dich ist natürlich: Ein Kreuz für die Linke Liste, 3 Stimmen für mich!

Liebe Grüße und bis bald,

Dein Stefan

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Besorgnis über bizarre bildungspolitische Entwicklungen

Mit Besorgnis reagiert Stefan Gerbig, Student der Sozialökonomik und Stadtratskandidat des Jugendverbandes ['solid] auf der LINKEN LISTE, auf die verschiedenen aktuellen Entwicklungen in der Debatte um die bildungspolitische Zukunft Nürnbergs.
Nein zu Lehrerstellenkürzungen!
Mit Besorgnis und Ärger habe ich der Presse entnommen, welche Positionen Schulbürgermeister Gsell (CSU) im Lorenzer Kommentargottesdienst hinsichtlich der Debatte um das Verhältnis von demographischer Entwicklung und Lehrerstellenzahl vertritt.
Die in der Zeitung wiedergegebene Haltung, es brauche hinsichtlich der Lehrerstellen „Qualität statt Quantität“ ist nicht nur eine Unverschämtheit gegenüber jetzigen Lehrern und Lehramtsanwärtern, die von dem Staat, der sie angelockt hat, im Regen stehen gelassen werden.
Sie ist auch eine Zumutung gegenüber den Schülerinnen und Schülern, die nicht die Betreuung erhalten, die sie vielleicht bräuchten und die von Klassengrößen unter 20 Schülern, die Gsell als Argument anführt, nur träumen können.
Wenn Gsells Position zugleich die der rot-schwarzen Stadtregierung in den nächsten sechs Jahren sein wird, ist klar, wie wichtig auch auf dem Gebiet der kommunalen Bildungspolitik eine starkes oppositionelles Korrektiv ist, das nicht über Parteienloyalität mit der Staatsregierung verbandelt ist.
Nürnberg studentenfreundlich machen!
Es wirkt bizarr, dass zeitgleich mit Gsells Affront gegen Lehrer, Lehramtsanwärter und Schüler vom unvermeidlichen Markus Söder und seinem lokalen Anhängsel Sebastian Brehm eine Debatte über den künftigen Standort der EWF wiedererweckt wurde.
Ungeachtet der Frage, warum sich Söder die letzten Wochen in sogar für ihn aufdringlicher Art in kommunalpolitische Themen einmischt, sehe ich in der Debatte wenigstens eine Gelegenheit, darüber zu diskutieren, wie Nürnberg eine studentenfreundlichere Stadt werden kann.
Bei dieser Frage ist die Verlegung von Fakultäten nicht vorrangig.
Sehr viel dringender ist es, unabhängig von den internen Entscheidungen der Uni eine Infrastruktur zu schaffen, die junge Menschen zum Studium nach Nürnberg zieht.
Hierzu kann die Stadt in zwei Bereichen aktiv werden, in denen sie zu lange zu träge war:
Für bezahlbaren Wohnraum!
Der erste, nicht nur für Studenten dringend notwendige, Verbesserung betrifft die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum:
Die LINKE LISTE hat in den letzten sechs Jahren effektiv dafür gekämpft, dass sich auf diesem Gebiet etwas tut (etwa mit den alternativen Wohnungsberichten) – andere Parteien springen bezeichnenderweise erst jetzt im Wahlkampf auf das Thema auf.
Für ein Semesterticket, das den Namen verdient!
Der zweite Punkt, der durch den angedachten Umzug der (Ex-)EWF an Dringlichkeit gewinnt, betrifft das Semesterticket, auf das nach der eben veröffentlichten Studie zumindest im Winter fast 90 Prozent der Studenten angewiesen sind.
Außenstehende unterschätzen oft, welche erhebliche Belastung dieses Ticket in seiner jetzigen Form für uns Studenten darstellt. Nur so ist zu erklären, dass seit 1990 die anderen Stadtratsparteien in dieser Sache still stehen, anstatt endlich eine bezahlbare Option zu schaffen, die eben nicht nur ein Vorlesungszeitenticket, sondern ein wirkliches Semesterticket ist.
Ich stelle mich ausdrücklich hinter die Forderungen von Studierendenorganisationen wie der StuVe Erlangen oder des Asta der Ohm-FH, ein echtes Semesterticket umzusetzen.
Es war die LINKE LISTE, die in Nürnberg alle bisherigen Anträge zur Einführung des Semestertickets gestellt hat und ich werde im Falle meiner Wahl alle Kräfte aufbieten, dass es endlich Wirklichkeit wird.

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PM: Hortplätze in Nürnberg

Anlässlich der heute seitens der Stadt verschickten Hortplatz-Absagen an mehr als 1400 Eltern in Nürnberg erklärt Stefan Gerbig, Stadtratskandidat (Platz 5) der LINKEN LISTE und Vertreter des Jugendverbandes ['solid] auf dieser Liste:
„Heute ist wieder einer dieser Tage, an denen auf besonders schmerzhafte Art klar wird, dass die regierende Stadtratskoalition seit Jahren die falschen Schwerpunkte setzt:
Eines der elementarsten Bedürfnisse des gegenwärtigen und zukünftigen Zusammenlebens – die Versorgung der Kinder nämlich – scheint nicht wichtig. Statt dessen werden hunderte Millionen in Projekte gesteckt, die keinem schlaueren Zweck dienen, als dass sich die beteiligten Regierenden als „Macher“ und „Anpacker“ präsentieren dürfen.
Dass angesichts eines solchen Debakels und der Verzweiflung vieler Eltern Sebastian Brehm und Markus Söder (beide CSU) über eine nach zweifelhaftem Hamburger Vorbild benannte „Pegnitz-Philharmonie“ spekulieren, ist mehr als unglücklich. Das das Projekt auch noch auf einem Grundstück des Lebenspartners der thematisch zuständigen Kulturreferentin (auch CSU) enstehen soll, zeigt, wie abgehoben d ie regierenden Parteien im Stadrat sind - und hinterlässt ein unangenehm filzigen Eindruck.
Dass Christian Vogel von der SPD auf seiner Homepage zu diesem Thema zumindest Gesprächsbereitschaft signalisiert, zeigt, dass in den nächsten sechs Jahren eine Opposition dringend nötig sein wird, die soziale Alltagssorgen über Prunk-, Protz- und Prestigeprojekte stellt.
Wir brauchen, das wird am heutigen Tag deutlich,  Hort- statt Konzertsaalsitzplätze!
Es ist schlimm genug, dass viele Eltern (und insbesondere Alleinerziehende) keine andere Wahl haben, als auf Hortplätze angewiesen zu sein. Dass ausgerechnet die lokalen Vertreter der Parteien, die an dieser Misere schuld sind, die Eltern und ihre Kinder auch noch im Regen stehen lassen, ist ein Skandal.
Dass solche Skandale wenigstens nicht von der Großen Stadtratskoalition unter den Tisch gekehrt werden – dafür werden die LINKE LISTE und ich kämpfen!“

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Presseinformation zur Absage der neue Drogenbeauftragte Marlene Mortler (CSU) an kontrollierter Cannabisabgabe und der Einrichtung sogenannter Fixerstuben

Anlässlich der Verweigerung der neuen Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU), eine Einführung von Coffeeshops und Drogenkonsumräume zu ermöglichen und zu fördern , hält Stefan Gerbig, Stadtratskandidat der LINKEN in Nürnberg fest:

„Ich verstehe diese Haltung nicht! Selten bestand unter WissenschaftlerInnen, JuristInnen, DrogenhelferInnen und bei einer Mehrheit der Bevölkerung solche Einigkeit. Die Menschen in Nürnberg wollen endlich eine vernünftige Drogenpolitik zum Wohle der Bevölkerung und nicht im Interesse einer verfehlten Doppelmoral!“

Stefan Gerbig warnt:

„Wir könnten die Drogenkriminalität eindämmen und gleichzeitig deren Opfer endlich wirkungsvolle Hilfe zukommen lassen. Doch diese Chance wird zur Befriedung der trinkenden und rauchenden Stammtische einfach ignoriert. Hierdurch werden weiter die immensen Gewinne der Drogendealer ermöglicht. Die verbohrte Blockadehaltung der CSU wird wortwörtlich Menschenleben kosten, auch bei uns in Nürnberg! Dem werde ich mich entschieden entgegenstellen!“

Gerbig fordert deshalb:

„Wir brauchen Drogenkonsumräume mit medizinischen und sozial-psychologischer Betreuung in Nürnberg – und dies sofort.“

Stefan Gerbig weiter:

„Nur mit der legalen Abgabe von Cannabisprodukten kann der Drogenkriminalität die Grundlage und der Zugriff gerade auf junge Menschen genommen werden. Wer sich den Coffeshops verweigert, spielt der Verbreitung harter und tödlicher Drogen in die Hand!“

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Presseinformation zu der aktuellen Blockierung Nürnberger Fahrradwege durch Schnee

Kaum ist der erste Schnee gefallen, wird Radfahren in der „Fahrradfreundlichen Stadt“ Nürnberg zum Ärgernis – und zu einer gefährlichen Herausforderung.
Auch dank der kommunalen Räumdienste. Wenn Radwege unter Schneebergen verschwinden, vergeht den Radlern schnell die Freude über den weißen Winterzauber.
Durchstreift man dieser Tage die Stadt, könnte man meinen, dass Fahrradfahrer und Fahrradfahrerinnen absichtlich an einer freien Fahrt gehindert werden sollen.Stefan Gerbig, fahrradfahrender Stadtratskandidat der LINKEN LISTE stellt hierzu fest: „Wenn Fußgängerwege und Straßen geräumt werden, darf der Fahrradweg nicht vergessen oder gar als Schneeablage missbraucht werden.Ein ungehindertes Vorankommen ist hier kaum möglich – gar nicht zu sprechen von den großen Gefahren, die aufgehäufter Schnee und Eisplatten auf den Radwegen mit sich bringen.”

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Keine Reduzierung der Nürnberger Fahrradwege!

Auf den Vorschlag der FDP Nürnberg, die Radwegführung am Friedrich-Ebert-Platz zu ändern (nordbayern.de berichtete am 6.1.) erklärt Stefan Gerbig, fahrradfahrender Stadtratskandidat der LINKEN LISTE:„Der Vorschlag der FDP zur Radwegführung ist unehrlich und verkehrspolitisch falsch.”Unehrlich ist der Beitrag der Liberalen, weil er vorgibt, entlang des Sicherheitsinteresses der Radfahrer zu argumentieren. Dabei kann kaum kaschiert werden, dass es der FDP darum geht, noch mehr Fahrbahnfläche für den Autoverkehr zu schaffen – und zwar auf Kosten der Radfahrer und Fußgänger.

Inhaltlich falsch ist der Vorschlag zudem,  da es eben nicht so ist, dass Gefahrsituationen entstehen, weil Radwege und Autofahrstreifen sich die Straße teilen. Gefährliche Situationen entstehen, weil einige AutofahrerInnen scheinbar immer noch nicht daran gewöhnt sind, dass die gemeinsame Benutzung der Straße der Regelfall in der Stadt ist und die Fahrradspur keine Erweiterung der Fahrbahn darstellt. Dieser falschen Gewohnheit noch entgegenzukommen, wie es die FDP tut, löst das Problem nicht, sondern verschärft es für alle VerkehrsteilnehmerInnen.

Zudem geht der FDP-Vorschlag an der verkehrspolitischen Realität völlig vorbei. So hat der ADFC festgestellt, dass die ohnehin zu geringen Mittel für den Radwegeabau meist falsch, nämlich zugunsten einiger weniger großer Projekte verwendet werden. Angesichts dieser Ausgangslage ist es fahrlässig, den Rückbau von schon bestehenden Radwegen zu fordern.

Solchen unüberlegten Verkehrskonzepten möchte ich folgende verkehrspolitischen Eckpunkte entgegensetzen:
1. Die Verkehrspolitik der Stadt muss – entgegen des bisherigen Kurses und des Vorschlags der FDP – Fußgängern und Radfahrern mehr, nicht weniger, Raum verschaffen.
2. Radspuren auf den Straßen müssen der Regelfall werden – gerade im Sinne der Sicherheit!
3. In meinen Augen besonders drängend wäre in dieser Hinsicht ein Eingreifen zwischen Peterskirche und An den Rampen (also entlang der Landgraben-, Wölckern-, Schweigger- und Harsdörfferstraße), in der Wodanstraße, im Anfangsbereich der Regensburger Straße, entlang der Bahnhofstraße zwischen Hauptbahnhof und Ohm-Hochschule sowie in der äußeren Bayreuther zwischen Welserstraße und Rathenauplatz.

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Winter in Nürnberg: Luxus für die Oberschicht – Frieren für die Arme

Man mag sich nicht vorstellen, wie sich wohl eine obdachlose Person nun an Weihnachten fühlen mag, wenn sie den Bahnhof passiert: Eine einzige Großbaustelle, Hotel neben Hotel, hunderte Zimmer, tausende Schlafmöglichkeiten, immer mehr im entstehen: Und zu keiner davon gibt es für Menschen in Not Zugang.

19 Jahre lang stand nun die Oberpostdirektion leer, natürlich gut abgesichert gegen alle, für die die völlig ungenutzten Räume vielleicht eine letzte Rettung in einem harten Winter gewesen wären. Zugang bekommen nun aber nicht die Bedürftigen, sondern ein sogenannter Immobilienentwickler, der „Nobelhotel, Büros und ein Ärztehaus mit Klinik”  (nordbayern.de) in der Mauern des alten Gebäudes errichten will.

Hierzu der Stadtratskandidat Stefan Gerbig: „OB Maly hat scheinbar das Heft des Handelns völlig aus der Hand gegeben. Anstatt den Ärmsten unter den Bürgerinnen und Bürger Nürnbergs zur Seite zu stehen, wird der ohnehin knappe Raum in der Stadt zu Spekulationszwecken verteilt.“

Gerbig weiter: „Mangel an bezahlbarem Wohnraum, Menschen, welche sich die Heizkosten nicht mehr leisten können und gleichzeitig eine Luxus-Sanierung nach der anderen. OB Maly muss endlich beweisen, dass er der Vertreter der Bürger- und nicht nun der Investmentinteressen ist.“

Abschließend meint Stefan Gerbig: “Deshalb fordere ich die Stadt Nürnberg dazu auf, endlich einen sinnvollen, langfristigen und verbindlichen Plan für ein soziales Nürnberg aufzulegen. Sozialer Wohnungsbau, eine bezahlbare Nutzung der Infrastrukltur für alle und insbesondere die Unterstützung der von Armut betroffenen Menschen müssen endlich wieder Priorität haben!“

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Zur Radverkehrssituation in Nürnberg

Anlässlich des ernüchternden Fazits, dass der ADFC unlängst bei seiner Auswertung der Radverkehrssituation in Nürnberg zieht, erklärt Stefan Gerbig, Fahrradfahrer und Kandidat der LINKEN LISTE:„Was seit Jahren unter Nürnberger Radfahrern diskutiert wird, wurde durch die verdienstvolle Erhebung des ADFC bestätigt: Die Radverkehrspolitik der Stadt ist verfehlt; die Stadtregierung verpasst es entgegen aller Warnungen immer noch, den Zeichen der Zeit zu folgen und Nürnberg fahrradfahrerfreundlich zu gestalten . Nicht zuletzt die von der Initiative „Critical Mass“ als Mahnmale für getötete Radfahrer aufgestellten „Ghost Bikes“ erinnern daran, dass die Unfähigkeit oder der Unwillen der Verantwortlichen, die Radwegsituation zu verbessern, Bürgerinnen und Bürger mitunter in Lebensgefahr bringt.Aber nicht allein die Gefahr, die für Leib und Leben der Fahrradfahrer und auch Fußgänger von den unzureichend ausgebauten Radwegen ausgeht, zwingt zu einem Wandel Nürnbergs zu einer radfreundlichen Stadt: In Zeiten von immer knapper werdender Rohstoffen muss e ine Alternative weg von dem einseitigen Favorisieren des Autoverkehr s hin zu einem zeitgemäßen Verkehrskonzept, wo neben dem ÖPNV auch das Radfahren eine zentrale Rolle einnimmt. Für die Menschen in unserer Stadt bedeutet das letztendlich eine Alternative zu Lärm, Stress (auch auf Seiten der Autofahrer), Luftverschmutzung und einem einer Betonwüste gleichenden Stadtbild.

Ich werde mich vehement dafür einsetzen, dass Nürnberg seine Rückständigkeit auf diesem Gebiet aufarbeitet! Erste Schritte wären dazu bauliche Absicherungen von Gefahrenschwerpunkten, die Sanierung und der Ausbau des Radwegnetzes, ein Ausbau und eine Vereinfachung des NorisBike-Systems sowie die Garantie, dass wenigstens die meistbefahrenen Radwege frei von Schlaglöchern und – je nach Jahreszeit – frei von Schneebergen sind“

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Proteste gegen die NPD-Deutschlandtour

Bericht der Linksjugend ['solid] Nürnberg

Eigentlich wollten wir noch einmal mit zwei Infoständen junge Menschen für linke Politik begeistern, aber leider funkten uns die Rassist_innen der NPD dazwischen. Auf der aktuell stattfindenden “Deutschlandtour” bei der die NPD gegen Geflüchtete hetzt und für ein “Europa der Vaterländer” wirbt fand auch eine Kundgebung in Nürnberg statt. Natürlich war uns klar, dass es für uns dann nicht in Frage kommt, in der Innenstadt am Infostand zu stehen, sondern das wir unserem antifaschistischen Selbstverständnis entsprechend handeln mussten.

Also schnell Fahnen, Transparent, Genoss_innen, Flyer, Trillerpfeifen und Aufkleber gepackt und ab ging es auf die Gegenkundgebung von Ver.di. Nachdem der NPD-Lastwagen, der vorher schon Station in Amberg gemacht hatte, in Nürnberg ankam, wurde es richtig, richtig laut. Weder Musik noch Redebeiträge der Nazis waren hörbar, sondern gingen im Pfeifkonzert und den Sprechchören der anwesenden Antifaschist*innen unter. Außerdem hagelte es fast Gemüse und Eier, so dass die meisten der Nazis damit beschäftigt waren, die aktuellen Redner*innen, die Musikanlage und den Lastwagen mit Regenschirmen zu schützen.

Leider konnte die Kundgebung nicht verhindert werden. Wieder einmal zeigte der bayerische Freistaat, dass er Kundgebungen von Rassist_innen mit allen Mitteln durchsetzt. Mehrere Hundertschaften Polizei waren im Einsatz, darunter auch das USK, eine bayerische Polizeieinheit, die vor allem bei Demonstrationen und Fussballspielen eingesetzt wird und immer wieder durch besondere Brutalität auffällt. Die Kundgebung, sowie die Zufahrtstraße zum Platz an dem sie stattfand war komplett mit Doppelreihen Absperrgitter abgeriegelt, so das eine Blockade nicht möglich war.

Nichtsdestotrotz kann der Nachmittag als Erfolg gewertet werden. Dem breiten antifaschistischen Protesten ist es zu verdanken, dass die Nazis zumindest keinen angenehmen Nachmittag hatten und mit ihrer menschenverachtenden Propaganda niemanden erreichen konnten.

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