Author Archives: georg968

PM: Hortplätze in Nürnberg

Anlässlich der heute seitens der Stadt verschickten Hortplatz-Absagen an mehr als 1400 Eltern in Nürnberg erklärt Stefan Gerbig, Stadtratskandidat (Platz 5) der LINKEN LISTE und Vertreter des Jugendverbandes ['solid] auf dieser Liste:
„Heute ist wieder einer dieser Tage, an denen auf besonders schmerzhafte Art klar wird, dass die regierende Stadtratskoalition seit Jahren die falschen Schwerpunkte setzt:
Eines der elementarsten Bedürfnisse des gegenwärtigen und zukünftigen Zusammenlebens – die Versorgung der Kinder nämlich – scheint nicht wichtig. Statt dessen werden hunderte Millionen in Projekte gesteckt, die keinem schlaueren Zweck dienen, als dass sich die beteiligten Regierenden als „Macher“ und „Anpacker“ präsentieren dürfen.
Dass angesichts eines solchen Debakels und der Verzweiflung vieler Eltern Sebastian Brehm und Markus Söder (beide CSU) über eine nach zweifelhaftem Hamburger Vorbild benannte „Pegnitz-Philharmonie“ spekulieren, ist mehr als unglücklich. Das das Projekt auch noch auf einem Grundstück des Lebenspartners der thematisch zuständigen Kulturreferentin (auch CSU) enstehen soll, zeigt, wie abgehoben d ie regierenden Parteien im Stadrat sind - und hinterlässt ein unangenehm filzigen Eindruck.
Dass Christian Vogel von der SPD auf seiner Homepage zu diesem Thema zumindest Gesprächsbereitschaft signalisiert, zeigt, dass in den nächsten sechs Jahren eine Opposition dringend nötig sein wird, die soziale Alltagssorgen über Prunk-, Protz- und Prestigeprojekte stellt.
Wir brauchen, das wird am heutigen Tag deutlich,  Hort- statt Konzertsaalsitzplätze!
Es ist schlimm genug, dass viele Eltern (und insbesondere Alleinerziehende) keine andere Wahl haben, als auf Hortplätze angewiesen zu sein. Dass ausgerechnet die lokalen Vertreter der Parteien, die an dieser Misere schuld sind, die Eltern und ihre Kinder auch noch im Regen stehen lassen, ist ein Skandal.
Dass solche Skandale wenigstens nicht von der Großen Stadtratskoalition unter den Tisch gekehrt werden – dafür werden die LINKE LISTE und ich kämpfen!“

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Presseinformation zur Absage der neue Drogenbeauftragte Marlene Mortler (CSU) an kontrollierter Cannabisabgabe und der Einrichtung sogenannter Fixerstuben

Anlässlich der Verweigerung der neuen Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU), eine Einführung von Coffeeshops und Drogenkonsumräume zu ermöglichen und zu fördern , hält Stefan Gerbig, Stadtratskandidat der LINKEN in Nürnberg fest:

„Ich verstehe diese Haltung nicht! Selten bestand unter WissenschaftlerInnen, JuristInnen, DrogenhelferInnen und bei einer Mehrheit der Bevölkerung solche Einigkeit. Die Menschen in Nürnberg wollen endlich eine vernünftige Drogenpolitik zum Wohle der Bevölkerung und nicht im Interesse einer verfehlten Doppelmoral!“

Stefan Gerbig warnt:

„Wir könnten die Drogenkriminalität eindämmen und gleichzeitig deren Opfer endlich wirkungsvolle Hilfe zukommen lassen. Doch diese Chance wird zur Befriedung der trinkenden und rauchenden Stammtische einfach ignoriert. Hierdurch werden weiter die immensen Gewinne der Drogendealer ermöglicht. Die verbohrte Blockadehaltung der CSU wird wortwörtlich Menschenleben kosten, auch bei uns in Nürnberg! Dem werde ich mich entschieden entgegenstellen!“

Gerbig fordert deshalb:

„Wir brauchen Drogenkonsumräume mit medizinischen und sozial-psychologischer Betreuung in Nürnberg – und dies sofort.“

Stefan Gerbig weiter:

„Nur mit der legalen Abgabe von Cannabisprodukten kann der Drogenkriminalität die Grundlage und der Zugriff gerade auf junge Menschen genommen werden. Wer sich den Coffeshops verweigert, spielt der Verbreitung harter und tödlicher Drogen in die Hand!“

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Presseinformation zu der aktuellen Blockierung Nürnberger Fahrradwege durch Schnee

Kaum ist der erste Schnee gefallen, wird Radfahren in der „Fahrradfreundlichen Stadt“ Nürnberg zum Ärgernis – und zu einer gefährlichen Herausforderung.
Auch dank der kommunalen Räumdienste. Wenn Radwege unter Schneebergen verschwinden, vergeht den Radlern schnell die Freude über den weißen Winterzauber.
Durchstreift man dieser Tage die Stadt, könnte man meinen, dass Fahrradfahrer und Fahrradfahrerinnen absichtlich an einer freien Fahrt gehindert werden sollen.Stefan Gerbig, fahrradfahrender Stadtratskandidat der LINKEN LISTE stellt hierzu fest: „Wenn Fußgängerwege und Straßen geräumt werden, darf der Fahrradweg nicht vergessen oder gar als Schneeablage missbraucht werden.Ein ungehindertes Vorankommen ist hier kaum möglich – gar nicht zu sprechen von den großen Gefahren, die aufgehäufter Schnee und Eisplatten auf den Radwegen mit sich bringen.”

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