Monthly Archives: August 2013

Sicherheit für Radfahrer und Bildungsinvestitionen dürfen kein Widerspruch sein!

Mit Unverständnis und Besorgnis reagiert Stefan Gerbig (Die Linke, Direktkandidat für die Landtagswahl in Nürnberg-Ost) auf die Darstellung der SPD, dass wegen klammer Kassen Bildungsinvestitionen vor Sicherheit für Radfahrer gehen. Völlig zu Recht hatte der ADFC für Nürnberg mehr Radwege, sichere Abstellplätze und eine bessere Beschilderung gefordert. Diese Forderung jetzt gegen notwendige Bildungsinvestitionen auszuspielen, ist gefährlich und mehr als fahrlässig.
Gerbig, der selbst als Hauptverkehrsmittel seinen “Drahtesel” nutzt und auch im Wahlkampf auf ein Lastenfahrrad setzt, erklärt hierzu: “Wer Sicherheit für RadfahrerInnen gegen notwendige Investitionen im Bildungsbereich ausspielt spielt mit der Gesundheit von RadfahrerInnen oder der Zukunft von Kindern und Jugendlichen. Hier werden von der SPD Gegensätze konstruiert, die keine sein müssen. Die Stadt scheint für diverse Prestigeprojekte, wie führerlose U-Bahnen oder Delfinarien, ohne Probleme enorme Summen zur Verfügung zu haben und diese gerne auszugeben. Wenn es aber um die Sicherheit von Nürnberger RadfahrerInnen oder die Bildungsmöglichkeiten von Menschen geht, ist plötzlich nur für das eine oder das andere Geld vorhanden. Hier scheint die Prioritätensetzung der SPD vollkommen in Schieflage geraten zu sein!
Wo auch immer Radfahrer gezwungen sind mangels vorhandener Radwege auf die Fahrbahn auszuweichen, stellt dies für diese ein völlig unnötiges Risiko dar. Gerade eine Stadt wie Nürnberg benötigt ein qualitativ hochwertiges Netz an Fahrradwegen, ist das Fahrrad doch für viele NürnbergerInnen aller Altersgruppen das Verkehrsmittel Nr. 1.
Ohne dieses hochwertiges Wegenetz, hervorragende Beschilderungen und sicher Abstellplätze ist weder die Auszeichnung als “Fahrradfreundliche Kommune in Bayern” viel wert, noch braucht man sich für sein Verleihsystem “NorisBike” schmücken.”, so Gerbig abschließend.

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Die JU im Vorwahlsommerloch

Als Reaktion auf den aktuellen Versuch der Jungen Union Bayern, eine vermeintliche Angst der Wählerinnen und Wähler vor einer Rot-Rot-Grünen Regierung auf Bundesebene zu schüren (“Ein Gespenst geht um in Deutschland – das einer linken, bürgerfeindlichen Regierung.”) erklärt Stefan Gerbig (Landtagskandidat der LINKEN für Nürnberg-Ost):

“Passend zum Wahlkampf greift die JU auf ihren sehr alten, sehr kleinen Vorrat an Propagandaversatzstücken zurück: Als sei seit 1990 in der politischen Landschaft nichts geschehen, wird die LINKE zur SED umgelogen und allen Ernstes die Möglichkeit des Wiederauflebens der DDR an die Wand gemalt.
Nun könnte man diesen eindrucksvollen Beleg für den Realitätssinn der Jungkonservativen getrost im Vorwahlsommerloch stehen lassen – wenn denn nicht gegenwärtig tatsächlich zahlreiche, ungeheuere Parallelen zur inhumanen Politik der DDR im Raum stünden:
Vor was genau will denn die Jugend einer Partei warnen, die Jahrzehnte allein regierte und sich dabei einen Filz an Vetternwirtschaft und Korruption geschaffen hat, der alle paar Jahre für Heiterkeit, Ärger („Amigos“) und/oder Milliardenkosten (Hypo Alpe-Adria) sorgt?
Will sie den Bürgerinnen und Bürgern einreden, dass ein menschenverachtendes Grenzregime, Massenverarmung und Totalüberwachung kurz bevorstehen? Das alles gibt es bereits! So anders können die Uhren bei der JU doch gar nicht gehen, dass ihnen die Begriffe Frontex, Hartz IV und Prism noch nichts sagen! Es fehlt gerade noch, dass die JU davor warnt, die LINKE wolle flächendeckendes Doping im Leistungssport einführen!
Es gibt ein Problem daran, mit dem Finger auf andere zu zeigen: es zeigen drei auf einen selbst zurück. Und was es im Falle der CSU und ihrer Jugendorganisation dort zu sehen gibt, lässt nur einen Schluss zu:
Bayern muss sich ändern!
Dafür trete ich ein!“

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