Tag Archives: Sicherheit

Presseinformation zu der aktuellen Blockierung Nürnberger Fahrradwege durch Schnee

Kaum ist der erste Schnee gefallen, wird Radfahren in der „Fahrradfreundlichen Stadt“ Nürnberg zum Ärgernis – und zu einer gefährlichen Herausforderung.
Auch dank der kommunalen Räumdienste. Wenn Radwege unter Schneebergen verschwinden, vergeht den Radlern schnell die Freude über den weißen Winterzauber.
Durchstreift man dieser Tage die Stadt, könnte man meinen, dass Fahrradfahrer und Fahrradfahrerinnen absichtlich an einer freien Fahrt gehindert werden sollen.Stefan Gerbig, fahrradfahrender Stadtratskandidat der LINKEN LISTE stellt hierzu fest: „Wenn Fußgängerwege und Straßen geräumt werden, darf der Fahrradweg nicht vergessen oder gar als Schneeablage missbraucht werden.Ein ungehindertes Vorankommen ist hier kaum möglich – gar nicht zu sprechen von den großen Gefahren, die aufgehäufter Schnee und Eisplatten auf den Radwegen mit sich bringen.”

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Keine Reduzierung der Nürnberger Fahrradwege!

Auf den Vorschlag der FDP Nürnberg, die Radwegführung am Friedrich-Ebert-Platz zu ändern (nordbayern.de berichtete am 6.1.) erklärt Stefan Gerbig, fahrradfahrender Stadtratskandidat der LINKEN LISTE:„Der Vorschlag der FDP zur Radwegführung ist unehrlich und verkehrspolitisch falsch.”Unehrlich ist der Beitrag der Liberalen, weil er vorgibt, entlang des Sicherheitsinteresses der Radfahrer zu argumentieren. Dabei kann kaum kaschiert werden, dass es der FDP darum geht, noch mehr Fahrbahnfläche für den Autoverkehr zu schaffen – und zwar auf Kosten der Radfahrer und Fußgänger.

Inhaltlich falsch ist der Vorschlag zudem,  da es eben nicht so ist, dass Gefahrsituationen entstehen, weil Radwege und Autofahrstreifen sich die Straße teilen. Gefährliche Situationen entstehen, weil einige AutofahrerInnen scheinbar immer noch nicht daran gewöhnt sind, dass die gemeinsame Benutzung der Straße der Regelfall in der Stadt ist und die Fahrradspur keine Erweiterung der Fahrbahn darstellt. Dieser falschen Gewohnheit noch entgegenzukommen, wie es die FDP tut, löst das Problem nicht, sondern verschärft es für alle VerkehrsteilnehmerInnen.

Zudem geht der FDP-Vorschlag an der verkehrspolitischen Realität völlig vorbei. So hat der ADFC festgestellt, dass die ohnehin zu geringen Mittel für den Radwegeabau meist falsch, nämlich zugunsten einiger weniger großer Projekte verwendet werden. Angesichts dieser Ausgangslage ist es fahrlässig, den Rückbau von schon bestehenden Radwegen zu fordern.

Solchen unüberlegten Verkehrskonzepten möchte ich folgende verkehrspolitischen Eckpunkte entgegensetzen:
1. Die Verkehrspolitik der Stadt muss – entgegen des bisherigen Kurses und des Vorschlags der FDP – Fußgängern und Radfahrern mehr, nicht weniger, Raum verschaffen.
2. Radspuren auf den Straßen müssen der Regelfall werden – gerade im Sinne der Sicherheit!
3. In meinen Augen besonders drängend wäre in dieser Hinsicht ein Eingreifen zwischen Peterskirche und An den Rampen (also entlang der Landgraben-, Wölckern-, Schweigger- und Harsdörfferstraße), in der Wodanstraße, im Anfangsbereich der Regensburger Straße, entlang der Bahnhofstraße zwischen Hauptbahnhof und Ohm-Hochschule sowie in der äußeren Bayreuther zwischen Welserstraße und Rathenauplatz.

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Sicherheit für Radfahrer und Bildungsinvestitionen dürfen kein Widerspruch sein!

Mit Unverständnis und Besorgnis reagiert Stefan Gerbig (Die Linke, Direktkandidat für die Landtagswahl in Nürnberg-Ost) auf die Darstellung der SPD, dass wegen klammer Kassen Bildungsinvestitionen vor Sicherheit für Radfahrer gehen. Völlig zu Recht hatte der ADFC für Nürnberg mehr Radwege, sichere Abstellplätze und eine bessere Beschilderung gefordert. Diese Forderung jetzt gegen notwendige Bildungsinvestitionen auszuspielen, ist gefährlich und mehr als fahrlässig.
Gerbig, der selbst als Hauptverkehrsmittel seinen “Drahtesel” nutzt und auch im Wahlkampf auf ein Lastenfahrrad setzt, erklärt hierzu: “Wer Sicherheit für RadfahrerInnen gegen notwendige Investitionen im Bildungsbereich ausspielt spielt mit der Gesundheit von RadfahrerInnen oder der Zukunft von Kindern und Jugendlichen. Hier werden von der SPD Gegensätze konstruiert, die keine sein müssen. Die Stadt scheint für diverse Prestigeprojekte, wie führerlose U-Bahnen oder Delfinarien, ohne Probleme enorme Summen zur Verfügung zu haben und diese gerne auszugeben. Wenn es aber um die Sicherheit von Nürnberger RadfahrerInnen oder die Bildungsmöglichkeiten von Menschen geht, ist plötzlich nur für das eine oder das andere Geld vorhanden. Hier scheint die Prioritätensetzung der SPD vollkommen in Schieflage geraten zu sein!
Wo auch immer Radfahrer gezwungen sind mangels vorhandener Radwege auf die Fahrbahn auszuweichen, stellt dies für diese ein völlig unnötiges Risiko dar. Gerade eine Stadt wie Nürnberg benötigt ein qualitativ hochwertiges Netz an Fahrradwegen, ist das Fahrrad doch für viele NürnbergerInnen aller Altersgruppen das Verkehrsmittel Nr. 1.
Ohne dieses hochwertiges Wegenetz, hervorragende Beschilderungen und sicher Abstellplätze ist weder die Auszeichnung als “Fahrradfreundliche Kommune in Bayern” viel wert, noch braucht man sich für sein Verleihsystem “NorisBike” schmücken.”, so Gerbig abschließend.

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